Aus dem Verlagsmagazin «plus»

Hier gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Verlag. Denn bis ein Lehrmittel entsteht, sind zuerst viele Personen daran beteiligt.
Sie sollen in unserem Magazin «plus»  zu Wort kommen. Damit unser Engagement  Gesichter erhält – Gesichter von Menschen, die sich alle zum Ziel gesetzt haben, attraktive und qualitativ hochstehende Lehrmittel und Lernarrangements herzustellen und Ihnen einen guten Service zu bieten.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Geschichten aus unserem Verlagsalltag zu erzählen. Entdecken Sie mit uns die Welt des Schulverlags plus!

nachgefragt

Wohin mit dem Abfall?

Claudia Gass, Leiterin Logistik, über die Entsorgung von Karton und Plastik

Sie verarbeiten im Logistikzentrum des Schulverlags plus sehr viele Pakete. Auf der einen Seite erreichen Sie Lieferungen von neuen Lehrmitteln,
die an Lager genommen werden, auf der anderen Seite verlassen bestellte Produkte den Verlag. Dabei entsteht Verpackungsabfall. Wie wird dieser
entsorgt?
Am besten ist es, wenn wir Verpackungsmaterial gar nicht erst entsorgen müssen, sondern direkt wiederverwenden können. Das gelingt uns bei grossen Sammelbestellungen. Für solche können wir grosse Kartonschachteln aus angelieferten Sendungen verwenden. Zu entsorgendes Verpackungsmaterial – das sind neben Karton auch Papier und Plastik – sammeln wir an verschiedenen Stellen im Betrieb und verarbeiten es dann zentral. Das heisst: Wir pressen Karton und Plastik in einer grossen Maschine und lagern das Pressgut danach zusammen mit dem Papier auf Paletten. Ungefähr alle acht Wochen werden diese Paletten von einem Recyclingunternehmen abgeholt, zusammen mit anderem von uns getrennten Abfall, zum Beispiel Plastikhüllen von CDs,
Tonerkartuschen oder PET-Flaschen.

Claudia Gass, Leiterin Logistik
Claudia Gass, Leiterin Logistik

An der Pressmaschine stehen Ihre Lernenden, und diese «managen» auch das zentrale Sammeln und die Verarbeitung?
Ja. Das ist ideal. Die Lernenden übernehmen Verantwortung für einen Prozess, lernen Aufgaben im Team zu erfüllen, und an der Maschine können sie das Pressen und Binden für die Abschlussprüfung üben.

Digitipp

Eine digitale Pinnwand

Der Digital-Tipp von Sophie Greusing, Teamleiterin Beratung

Mit «padlet» können digitale Pinnwände erstellt werden, die sich mit
Text, Bildern und Videos bestücken lassen. Die Pinnwände können
geteilt und sogar von mehreren Benutzerinnen und Benutzern gleichzeitig bearbeitet werden.

Eine Sammlung von Naturbildern, die nach einem Spaziergang durch Feld und Wald von den Schülerinnen und Schülern auf einer digitalen Pinnwand platziert und gruppiert werden, oder eine originelle Anordnung
kreativer Unterrichtsideen, die an einer Retraite von mehreren Lehrpersonen erstellt und live bearbeitet wird – all dies macht «padlet» möglich. «padlet» funktioniert als browserbasierte App, kann aber auch als App für Smartphones und Tablets installiert werden. Für die Platzierung der Inhalte bietet das Programm verschiedene Vorlagen an, die es erlauben, Texte, Fotos oder Videos völlig frei, als Liste, an einem Raster ausgerichtet oder ordentlich in einem Regal, also in Spalten, anzuorden. Möglich ist es auch, Elemente als Punkte auf einer (Welt-)Karte, als Ereignisse auf einem Zeitstrahl oder in einem Chatverlauf darzustellen. «padlet» ist ein nützliches Instrument, um Sammlungen anzulegen, Dinge
zu ordnen, eine Übersicht zu gewinnen. Und dies alles allein oder zusammen mit anderen.

Sophie Greusing, Teamleiterin Beratung
Sophie Greusing, Teamleiterin Beratung

aufgetischt

Blondies

Zutaten 25 Stück
(Blech 30 × 27 cm)

300 g Mandeln, geschält
150 g Butter
875 g weisse Schokolade
5 Eier
4 Eiweiss

1⁄2 TL Salz
500 g Rohzucker
1 TL Vanillezucker
600 g Weissmehl

Zubereitung
› Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
› Mandeln auf einem Backblech verteilen und bei 170°C 15 Minuten rösten.
› Butter und Schokolade in einer Pfanne bei kleiner Hitze schmelzen.
› Ganze Eier und das zusätzliche Eiweiss, Salz, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer fünf Minuten schaumig schlagen.
› Butter-Schokoladen-Mischung unter die Eimasse rühren.
› Geröstete Mandeln grob hacken und untermischen, Mehl löffelweise unterrühren.
› Blondie-Mischung auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausstreichen und bei 170°C
› 25 Minuten backen.15 Minuten auskühlen lassen, dann in 4 cm grosse Würfel schneiden.

Tipp Blondies sind in einer Blechdose aufbewahrt ca. eine Woche haltbar.

Hans-Peter Wyssen, Redaktionsleiter «4 bis 8»
Hans-Peter Wyssen, Redaktionsleiter «4 bis 8»
Blondies

Buchtipp

Das Haus der Frauen

von Laetitia Colombani, vorgestellt von Angela Bryner, Fachperson
Finanzen und Personal

Die Geschichte der Heilsarmistin, die in Paris ein Haus für notleidende Frauen einrichtete. Es besteht und hilft heute noch.

In Paris steht ein Haus, «der Palast», der allen Frauen dieser Welt Zuflucht bieten soll. Solène, erfolgreiche Anwältin, stellt nach ihrem Zusammenbruch ihr Leben in Frage und findet in diesem Haus Zuflucht. Sie schreibt «im Haus der Frauen» Briefe im Auftrag der Bewohnerinnen. Ob Briefe an die Ausländerbehörde, an die Queen höchstpersönlich,
an den zurückgelassenen Sohn in Guinea oder auch den Geliebten.
Solène findet für alle die perfekten Worte und hilft, wo sie kann. So erfährt auch sie wieder das Glück des Zusammenhaltes, die Magie, die dieses Haus enthält, und ihr Leben hat wieder einen Sinn. Solène beschliesst, die Geschichte der Begründerin, Blanche Peyron, aufzuschreiben, die trotz aller Widerstände diesen wunderbaren Ort für schutzsuchende Frauen schuf.

Ein ergreifender Roman über mutigeFrauen und ein Plädoyer für mehr
Solidarität.

Angela Bryner, Fachperson Finanzen und Personal
Angela Bryner, Fachperson Finanzen und Personal

Trouvaillen

Des Rätsels Lösung

Zu unserer «Trouvaille» der letzten Ausgabe haben wir eine Erklärung erhalten.

Die Karies bei Kindern ist seit der Hygienebewegung ein wichtiges Thema bei Zahnärzten, unter welchen sich im Thurgau vor allem Wellauer und Brodtbeck hervorgetan hatten. So gab es 1924 bereits 55 Schulzahnärzte in der Schweiz. Später wurde in der Schule die gesunde Ernährung und die Zahnhygiene in verschiedenen Wellen immer wieder ein Thema (Pausenapfel, Pausenmilch). In den 1950er und 60er-Jahren mussten wir ja im Schulzimmer unsere Zahnpillleli schlucken. Das Plakat wird in diesem Kontext entstanden sein.

Dr. A. Bieger

Wir danken Herrn Bieger herzlich für diesen Hinweis.

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