Aus dem Verlagsmagazin «plus»

Hier gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Verlag. Denn bis ein Lehrmittel entsteht, sind zuerst viele Personen daran beteiligt.
Sie sollen in unserem Magazin «plus»  zu Wort kommen. Damit unser Engagement  Gesichter erhält – Gesichter von Menschen, die sich alle zum Ziel gesetzt haben, attraktive und qualitativ hochstehende Lehrmittel und Lernarrangements herzustellen und Ihnen einen guten Service zu bieten.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Geschichten aus unserem Verlagsalltag zu erzählen. Entdecken Sie mit uns die Welt des Schulverlags plus!

Digitipp

Stop Motion Studio

Einfacher Einstieg ins Stop-Motion-Filmen

Warum nicht einmal das Gelernte mit einem Stop-Motion-Film dokumentieren? Stop-Motion Studio setzt nicht nur einzelne Bilder zu einem Film zusammen, sondern bietet auch verschiedene Unterstützungsfunktionen wie einen Überlagerungsmodus, Animationshilfen zur richtigen Positionierung sowie diverse Film­­-

effekte. Der Bildeditor ermöglicht das Hinzu­fügen von Sprechblasen oder Gesichtsausdrücken für LEGO®-Figuren. Mit seiner einfach zu bedienenden Oberfläche ermöglicht Stop Motion Studio die Erstellung wunderschöner Filme

wie die coolen LEGO®-Kurzfilme auf YouTube. Die App ist einfach im Handling zum Filmchendrehen mit Legos oder allem, was man gerade zur Hand hat – meine Kinder lieben es!

nachgefragt

4 Fragen an Isabelle Plüss

Du bist letzten Sommer zum Verlagsteam ­gestossen und hast davor als Oberstufenlehrerin gearbeitet. Vermisst du das Schulzimmer ­manchmal?Ja, manchmal blättere ich in einem neuen Lehrmittel und über­lege gleich, wie ich das jetzt im Unterricht umsetzen würde. Oder ich besuche am Wochenende eine Ausstellung und denke als Erstes, dass man da unbedingt auch mit der Klasse hingehen sollte.

Was waren deine Lieblingsfächer, als du selbst zur Schule gingst, und welche Fächer hast du am liebsten unterrichtet?
In der Oberstufe war WAH (bzw. damals noch Hauswirtschaft) mein Lieblingsfach. Ich habe gerne gekocht, gebacken und gegessen, und wir hatten es immer sehr lustig in unserer Kochgruppe.
Als Lehrerin haben meine Lieblingsfächer immer wieder gewechselt, je nach aktuellem Thema. Englisch war oft Favorit. Im Deutsch hatte ich die Lektionen zu Literatur am liebsten, im NT alles, was praktisch war, und im TTG war, mit der kleinen Gruppe, immer eine angenehme Stimmung. Das hat mir gut gefallen.


An welche Lehrmittel aus deiner Schulzeit ­erinnerst du dich?
Natürlich ans «Bonne Chance» mit der Familie Châtelain und auch ans «Hotline» mit dem Victoria Road Rap, über den wir noch Jahre später gelacht haben. Der Tiptopf aus der Schulzeit steht noch immer in meiner Küche, der ist auf jeden Fall mehr als eine Erinnerung!


Für welche Lehrmittel bist du im Schulverlag hauptsächlich zuständig?
Grundsätzlich sind wir in der Beratung alle für alles zuständig. Mein Fokus liegt aber schon ein wenig auf den Lehrmitteln für den 3. Zyklus – in dem ich auch unterrichtet habe – und beim WERKWEISER.

nachgefragt
Isabelle Plüss, Schulberaterin
Isabelle Plüss, Schulberaterin

nachgefragt

Seit wann interessierst du dich für das Häkeln, und was fasziniert dich daran?

Bereits im Handarbeitsunterricht (heute TTG) war das Häkeln mein Favorit. Nach der Geburt meiner Tochter häkelte ich eine Babydecke, und von da an legte ich die Häkelnadel nicht mehr weg.

Wann gehst du deinem Hobby am liebsten nach?
Am Wochenende oder nach einem strengen Arbeitstag, um herunterzufahren?

Ich häkle immer: Morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit, während langen Autofahrten oder beim Relaxen im Park.

Wo war der ungewöhnlichste Ort, an dem du jemals gehäkelt hast?

Unter einem Felsen neben dem Bächlein in der Verenaschlucht in Solothurn. Ein sehr inspirierender Ort.

Und wo trifft man dich an, wenn die Häkelnadel einmal zuhause bleibt?

In der Natur mit meiner Familie oder an einem Reggae-Konzert.

In unserem Schaufenster steht eine von dir adaptierte Häkel-Eule, der Leitfigur aus SPRACHWELT 1. Kann man diese kaufen?

Die Häkelanleitung kann man käuflich erwerben. Auf Anfrage kann ich gerne auch eine Eule häkeln, wenn es nicht hunderte sind.

Weitere Häkelkreationen von Gabriela Hänggi können auf Facebook und Instagram unter dem Namen gabart11 bestaunt werden. Die Häkelanleitung der Eule kann unter gabart11@quickline.ch bestellt werden (Fr. 5.–)

Buchtipp

Eine wie Alaska (John Green)

Der Debütroman einer der berühmtesten Jugendbuchautoren, der im deutschsprachigen Bereich im Schatten weiterer Erfolge wie «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» und «Margos Spuren» steht.

John Green ist ein US-amerikanischer Videoblogger, Filmproduzent und Podcaster. In erster Linie ist der 44-Jährige jedoch als Autor bekannt. Die Buch-Bestseller «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» und «Margos Spuren» sowie deren Verfilmungen waren sowohl in Übersee als auch hierzulande Kassenschlager.

Mit seiner charakteristischen Unverblümtheit beschreibt er in seinen Werken meist schwere Schicksalsschläge, romantische Geschichten, jugendlichen Leichtsinn und eine gehörige Portion Abenteuer. So präsentiert sich auch sein Debütroman aus dem Jahr 2005 mit dem Titel «Eine wie Alaska». In den USA gelang ihm mit dieser Veröffentlichung bereits der Durchbruch. Für uns «German Speakers» – abgesehen von ein paar eingefleischten Jugendbuchfans – ist John Green zu diesem Zeitpunkt noch kein Begriff. Erst durch die Erscheinung und Verfilmung weiterer Werke verkauft sich auch «Eine wie Alaska» in unseren Läden. 2019 veröffentlichte die US-Streamingplattform «Hulu» eine Mini-Serie zum Erstlingswerk von Green.

Das Buch handelt von dem 16-jährigen Miles Halter, der auf ein Internat in Alabama wechselt. Dort verliebt er sich in seine Mitschülerin Alaska Young, die ihn fasziniert und gleichzeitig überfordert. Im Laufe des Schuljahres kommen sie sich langsam näher, bis zu einem verhängnisvollen Januartag, an dem sich alles für immer verändert. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: «Vorher» und «Danach». Wer bereits Gefallen an einem John Green-Roman finden konnte, wird wahrscheinlich auch dieses Buch problemlos verschlingen. Machen Sie ihre Lachmuskeln und Tränendrüsen bereit für «Eine wie Alaska».

Eine wie Alaska
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Bixente Jorns, Kaufmann in Ausbildung
Bixente Jorns, Kaufmann in Ausbildung

aufgetischt

Südindische Kokkosnudeln

Zutaten 

1 Karotte
1 Zwiebel
200 g Long Beans
1 Aubergine
3 EL Öl
1 1/2 TL schwarze Senfsamen
2 TL Kreuzkümmelsamen
10 Curryblätter
1 TL Kurkuma

3 TL Madras-Curry
1 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
4 EL Zitronensaft, frisch gepresst
3 dl Gemüsebouillon
6 dl Kokosmilch
300 g feine Bandnudeln
150 g Erbsen
Salz, Pfeffer
1/4 Bund Koriander, gehackt


Zubereitung
› Karotte und Zwiebel schälen, Karotte in feine Streifen und Zwiebel in Ringe schneiden. Long Beans schräg in 3 cm lange Stücke, Aubergine in 2 cm grosse Würfel schneiden.

› 1 EL Öl erhitzen. Senfsamen, Kreuzkümmelsamen und
Curryblätter dazugeben und auf mittlerer Stufe kurz anbraten,
bis die Senfsamen aufspringen. Zwiebelringe, Kurkuma,
Madras-Curry und Kreuzkümmel beigeben, umrühren.
Mit Zitronensaft, Bouillon und Kokosmilch ablöschen,
10–15 Minuten köcheln lassen.

› Nudeln in kochendem Salzwasser nach Verpackungs­angaben
al dente kochen.

› Übriges Öl in separater Bratpfanne erhitzen und Aubergine goldbraun braten. Karottenstreifen und Long Beans dazugeben, auf mittlerer Stufe weitere fünf Minuten unter Rühren braten.

Sauce mit dem Stabmixer pürieren. Angebratenes Gemüse, Erbsen und Nudeln zu der Sauce geben, mischen und nochmals erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Koriander bestreuen.

aufgetischt
Celina Merz, Projektleiterin digitale Lernmedien
Celina Merz, Projektleiterin digitale Lernmedien