Aus dem Verlagsmagazin «plus»

Hier gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Verlag. Denn bis ein Lehrmittel entsteht, sind zuerst viele Personen daran beteiligt.
Sie sollen in unserem Magazin «plus»  zu Wort kommen. Damit unser Engagement  Gesichter erhält – Gesichter von Menschen, die sich alle zum Ziel gesetzt haben, attraktive und qualitativ hochstehende Lehrmittel und Lernarrangements herzustellen und Ihnen einen guten Service zu bieten.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Geschichten aus unserem Verlagsalltag zu erzählen. Entdecken Sie mit uns die Welt des Schulverlags plus!

nachgefragt

Fair kopieren

3 Fragen an Bettina Biedermann, Leiterin Herstellung

Was bedeutet eigentlich der Hinweis «Fair kopieren» auf der Rückseite
Ihrer Lehrmittel?

«Urheberrecht achten. Fair kopieren!» ist eine Kampagne der Schweizer Lehrmittelverlage und des Schweizer Buchhändler und Verleger-Verbandes SBVV. Wir wollen Lehrerinnen und Lehrer für das Thema Urheberrecht sensibilisieren und ihnen Regeln aufzeigen, die beim Vervielfältigen von veröffentlichten Werken gelten. Lehrmittel sollten verantwortungsvoll kopiert werden – und nur im Rahmen des gesetzlich Erlaubten.

Was erlaubt das Gesetz?
Grundsätzlich sind Lehrmittel, Arbeitsblätter und Aufgabensammlungen geistige Werke und somit urheberrechtlich geschützt. Sie ohne ausdrückliche Genehmigung der Urheberin oder des Urhebers zu kopieren, ist verboten. Lehrerinnen und Lehrer sind allerdings privilegiert und dürfen in gewissen Massen Kopien für ihren Unterricht anfertigen.

Bettina Biedermann, Leiterin Herstellung
Bettina Biedermann, Leiterin Herstellung

Was heisst in «gewissen Massen», und wie kopiere ich fair?
Erlaubt ist es, Ausschnitte aus einem Lehrmittel zu kopieren, aber nicht ganze Kapitel oder sogar ganze Bücher. Kopiervorlagen, die explizit als solche bezeichnet sind, dürfen im vom Herausgeber festgelegten Rahmen kopiert werden. Auf den Vervielfältigungen ist aber immer die Quelle anzugeben (Autor, Titel, Verlag). Aus Lehrmitteln, die sie besitzen, dürfen Lehrerinnen und Lehrer neue Materialien für den eigenen Unterricht zusammenstellen. Es ist allerdings strafbar, diese Materialien an Dritte weiterzugeben, selbst wenn diese an der gleichen Schule unterrichten. Bei einer Verletzung des Urheberrechts im Rahmen ihres Berufes haften Lehrpersonen persönlich. Es ist daher empfehlenswert, sich bei Unsicherheiten an den jeweiligen Verlag zu wenden. Dieser kann eine Genehmigung für die Vervielfältigung erteilen und eine individuelle Nutzungsabgeltung in Rechnung stellen.

Digitipp

Alternativen zu WhatsApp

Der Digital-Tipp von Jonathan Sejnoha, Leiter digitale Entwicklung und Transformation

An Schulen wird WhatsApp für Klassenchats eingesetzt, obschon das eigentlich nicht erlaubt ist. Gibt es Alternativen zu diesem
Messenger?

Es gibt verschiedene sichere Alternativen zu WhatsApp. In Winterthur, wo WhatsApp an den Schulen verboten wurde, wird beispielsweise der sichere Messenger «Wire» eingesetzt. «Wire» wird in Berlin entwickelt, dahinter
steht jedoch ein Schweizer Unternehmen.

Ebenfalls eine Schweizer Alternative ist die App Threema. Sie ist sehr benutzerfreundlich und bietet eine hohe Verschlüsselungsqualität. Beide Apps sind absolut werbefrei, jedoch ist Threema kostenpflichtig.

Die Verwendung von WhatsApp sei die einfachste Lösung, werden nun manche einwenden, denn niemand wolle zuerst abklären, mit welcher App das Gegenüber kommuniziert. Gerade bei Klassenchats greift dieses Argument aber nicht: Stellt eine ganze Schule konsequent auf eine
andere Messenger-App um, spricht nichts dagegen, eine alternative App zu installieren. Wer mag, kann für sich privat parallel dazu weiterhin WhatsApp verwenden.

Jonathan Sejnoha, Leiter digitale Entwicklung und Transformation
Jonathan Sejnoha, Leiter digitale Entwicklung und Transformation

aufgetischt

Crispy Tofu

Zutaten

6 EL Ketchup
1 EL Senf
1 EL Tamari-Sojasauce
1⁄2 TL Madras-Curry
1 TL Salz 3 EL Öl
1 TL Rohzucker
360 g Tofu

3 EL Mehl
4 EL Sojadrink
1 TL Maizena
240 g Cornflakes, gebrochen

Kajta Moser, Sachbearbeiterin Kundendienst
Kajta Moser, Sachbearbeiterin Kundendienst

Marinade
› Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut miteinander verrühren.
› Tofustücke in 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit der Marinade gut einpinseln und 30 Minuten marinieren.
Panade
› Drei Suppenteller bereitstellen: den ersten mit Mehl, den zweiten mit einer Mischung aus Sojadrink und Maizena, den dritten mit Cornflakes.
› Die marinierten Tofustücke in der vorgegebenen Reihenfolge panieren, Conflakes gut andrücken.
› 3 EL Öl in der Bratpfanne erhitzen. Tofustücke rundum goldbraun braten. Kurz auf einem Haushaltspapier entfetten.

Buchtipp

Banale Geschichten? – Aber nicht von Pedro Lenz

Gaby Hänggi, Projektleiterin Marketing über«Plötzlech hets di
am Füdle» von Pedro Lenz

In den 24 Geschichten in diesem Buch erzählt Pedro Lenz aus den unspektakulären Leben von Personen wie Ihnen und mir – von Chantal, Greppenhugo und Schörschu. Und auch wenn der Untertitel des Buches «Banale Geschichten » lautet, banal sind die Erzählungen auf keinen Fall. Sie bringen die Lesenden vorerst zum Lachen, regen zum Schluss dann dennoch zum Nachdenken an, mit dem von Pedro Lenz gewohnten Tiefgang.

Das Buch ist authentisch in Langenthaler-Dialekt geschrieben, was mir beim Lesen das Gefühl gibt, ich höre Pedro persönlich vorlesen mit seiner tiefen, ernsthaften Stimme. «Plötzlech hets di am Füdle» darf auf
keinem Nachttisch fehlen, und es eignet sich auch wunderbar als kleines
Mitbringsel für Leseratten.

Gaby Hänggi, Projektleiterin Marketing
Gaby Hänggi, Projektleiterin Marketing

Trouvaillen

Ein ungelöstes Rätsel

Die Archiv-Trouvaille von Peter Niklaus, Leiter Beratung

Ein Datumsstempel und der handschriftliche Vermerk «Post!» –
mehr ist nicht bekannt über diese Karte, der wir jüngst im Archiv des Schulverlags plus be gegnet sind…

Stempel
Peter Niklaus, Leiter Beratung
Peter Niklaus, Leiter Beratung